Über uns
Diese Seite soll dazu dienen, Ihnen die Cattery vorzustellen und Ihnen zu zeigen, wie wir zu der Rasse und letztendlich auch zu der Zucht dieser wundervollen Tiere gekommen sind.
Die Person
Mein Name ist Ricarda Riechert, ich bin 1985 im Sauerland im Sternzeichen Fisch geboren. Ich hatte schon immer eine Affinität zu Haustieren und habe mich auch als Kind in der Nähe von Tieren immer wohl gefühlt.
Einen Großteil meiner Kindheit verbrachte ich auf einem stillgelegten Bauernhof, wo wir ein eigenes Haus besaßen und auf dem immer Katzen herumstreunten. Diese waren wild und ließen sich nicht anfassen. Wir haben sie nur zum kastrieren eingefangen und dann konnten sie neben und her weiterleben. Trotz allem habe ich als Kind immer versucht eine Bindung aufzubauen, allerdings mit mindermäßigem Erfolg. Damals habe ich einfach noch nicht begriffen, dass diese Tiere draußen wild ihr Leben leben. Ich war einfach zu fasziniert.
Leider mussten wir das Haus aufgeben, da die Mängel den Nutzen überstiegen und lebten dann in Häusern und Wohnungen und es war mir nie vergönnt, eine eigene Katze haben zu können. Das höchste was der Vermieter zuließ waren Kleintiere, die ich zwar auch in mein Herz schloss, aber die nie den Platz einnehmen konnten, die es die Katzen einst getan hatten.
Wie ich auf die Katze(n) gekommen bin
Als ich dann fast 17 war, fast auf eigenen Beinen, traf ich den Entschluss, dass eine Katze her musste. Auf biegen und brechen.
So zog dann im Sommer 2003 unser kleiner Italienimport Cthulhu ein. Er war mein ein und alles und im Laufe der Jahre hat er immer alles bekommen, ob er es nun brauchte, oder ob ich dachte, dass er es unbedingt haben müsste. Man verwöhnt seine Katzen nun mal nach Strich und Faden.
Ich merkte aber, dass ihm die Einsamkeit nicht gut tat. Als ich also dann eine größere Wohnung hatte, dachte ich über einen Freund oder eine Freundin für ihn nach. Wie aber so oft im Leben kommt alles anders als man denkt. Ich plante also 2007 ein Maikätzchen aufzunehmen. Es würden also ab Mai noch gut 3 Monate vergehen, bis ich den oder die Kleine aufnehmen konnte. Im Juli 2007, also gut 4 Wochen vor unserer Katzensuche, stand dann der Freund meiner Schwester vor meiner Tür. In der Hand hielt er ein kleines Fellbündel, was mal eine Katze werden wollte. 4 Wochen alt, völlig verschnupft, unterernährt und verkühlt. Ich nahm mich der kleinen Katze natürlich sofort an. So kam ich also an die Katze die ich suchte. Der Tierarzt freute sich, dass die Kleine bei mir bleiben konnte und gab mir sofort Instruktionen, wie ich päppeln und gesundpflegen konnte. Er stand mir auch rund um die Uhr zur Verfügung, sollte die Kleine Behandlung benötigen.

Sie machte sich in den nächsten Wochen gut und war schnell über dem Berg. Cthulhu brauchte natürlich ein bisschen, um sich an die kleine Dame zu gewöhnen, allerdings liebt er sie mittlerweile heiß und innig. Sie bekam dann von uns den Namen Felidae. Ich hatte kurz zuvor nämlich wieder den tollen Felidae-Roman von Akif Pirinçci gelesen, weswegen ich fand, dass der Name wohlklingend zu der Kleinen passt. Sinngemäß natürlich sowieso.
Felidae sollte also von nun an auch mit uns leben.
Knapp 9 Monate später sollten wir wieder Katzenzuwachs erhalten. Allerdings war dieser Zuwachs so nicht geplant. Bekannte von uns konnten ihre zwei Katzen nicht mehr behalten, weil durch Nachwuchs Zeit und Platz für die beiden fehlte. Diese waren zudem schon sehr eifersüchtig, weil ihnen nicht mehr die notwendige Zeit geschenkt wurde, die sie vielleicht gebraucht hätten.
Ich erklärte mich bereit, sie aufzunehmen und zu vermitteln. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie ins Tierheim kamen. Dort ist die Vermittlung von erwachsenen schwarzen Katzen wirklich problematisch.
Diese Vermittlung fand allerdings nie statt. Sie zogen nicht nur in unser Zuhause, sondern auch in unser Herz ein. Von den beiden kann man sich nicht trennen.
Sie haben ein so liebes und tolles Wesen, dass sie sich einfach in jedermanns Herz kuscheln wollen. Zwei absolute Schmusekatzen.
Und mal ganz ehrlich: Wer kann denn diesen Blicken wiederstehen?
Die beiden adoptierten sofort die gleichaltrige Felidae und sind ihr schöne Zieheltern und Spielkameraden.
Von der Kurzhaarkatze zur Langhaarkatze
Es war eigentlich nie geplant, ein weiteres Katzentier einziehen zu lassen. Unsere vier lasteten uns schon ganz gut aus und hatten schon ihre Freude am Leben in der neuen großen Wohnung, die wir für sie bezogen hatten.
Aber dann kommt alles anders und man verliebt sich in ein Kätzchen und kann an nichts anderes mehr denken. So ging es auch mir/uns.
2008 wurde in der Cattery “Vom Gut Mannewitz” eine kleine dreifarbige Katzendame mit dem Namen Crystal geboren. Sie war allerdings direkt vergeben, weswegen ich mir keine großen Hoffnungen auf sie machte.
Trotzdem beobachtete ich weiter ihre Entwicklung und äußerte mich, wie toll ich die Kleine doch finden würde.
8 Wochen nach ihrer Geburt, die kleine Fluse sprang schon herum und machte alles unsicher mit ihrer kecken und unerschrockenen Art, sprang ihr Interessent ab. Ab dem Moment, wo ich es erfuhr war die Kleine meins. Ab da begann das große Warten, bis sie nun endlich zu uns einziehen konnte.
Zwischenzeitlich wurde ihr Papa Anton noch kastriert und suchte auch ein neues Zuhause. Ich bekundete auch Interesse an ihm, nachdem mein Freund ihn so toll fand (auch wenn er das so niemals zugeben würde).
Ende des Jahres zogen dann also Crystal und ihr Papa Anton zu uns und fanden sich sehr schnell in unserer Katzengruppe zurecht. Crystal hatte bereits nach wenigen Tagen Bezug zu allen Katzen und kuschelte sich in deren Herzen.
Eine schönere Zusammenführung hätte man sich gar nicht denken können, da Anton mit Katern ja so seine Probleme hatte. Auf unsere zwei scheint das aber nicht zuzutreffen. Diese wurden bereits in seinen Kreis der “Kumpels” aufgenommen.
Um sein Töchterchen Crystal kümmert er sich immer noch sehr lieb. Er bekuschelt sie, tobt mir ihr und putzt sie natürlich. Es geht einem wirklich das Herz auf, wenn man sieht, wie sie miteinander umgehen. Spätestens da wurde mir klar: Nie wieder ein Einzelkatzenhaushalt!
Wer diese Bilder sieht, wird verstehen, weswegen Katzen Artgenossen ´brauchen. Vielleicht nicht so viele wie hier, aber ein oder zwei Katzenkumpel sollten jeder Katze zustehen.
Vom Liebhaber zum Züchter
Je mehr ich mich mit der Rasse und den Züchtern befasste, desto mehr stieg in mir das Interesse an der Zucht dieser tollen Tiere. Da die Rasse noch nicht anerkannt ist und es gerade mal eine Hand voll Züchter gibt, wurde ich in meinem Wunsch bestärkt, an diesem Projekt teilhaben zu wollen. Die nationale und internationale Anerkennung ist das große Ziel um diese außergewöhnliche Rasse vor dem Vergessen zu bewahren.
So entschloss ich mich 2009 zusammen mit meinem Freund, dass wir es wagen wollten um zu sehen, ob es das ist, was wir gerne auch für die nächsten Jahre machen möchten.
Für 2009 haben wir (sofern unsere kleine Torte da mitspielt) den ersten Wurf geplant.
Nun haben Sie ausführlich lesen können, wie wir zu dem kamen, was wir jetzt haben. Wie diese Geschichte weitergeht, werden wir natürlich in unseren News, Deck- und Wurfmeldungen für Sie festhalten.
Lassen Sie sich genauso wie wir von dieser Rasse begeistern.
Ihre Ricarda
